Donnerstag, 24. April 2014

Southern Scenic Route: Dunedin – Catlins – Invercargill – Humpridge Track

Von Dunedin aus sind wir der „Southern Scenic Route“ Richtung Invercargill gefolgt. Diese führt durch die verschiedenen „Scenic Reserves“ des Südens. Vorbei gekommen sind wir an verschiedenen Wasserfällen, wie z.B. den beeindruckenden Mclean Falls.

Mclean Falls

Horseshoe Falls

Danach standen in unserem Straßenatlas (wir fahren ja ohne Navi), wo auch alle mehr oder weniger interessanten Sehenswürdigkeiten eingetragen sind, „die Niagara Falls von NZ“. Das ganze Dorf heißt Niagara, es gibt extra ein Niagara-Café und natürlich die Wasserfälle. Dort angekommen bestand das Dorf eigentlich nur aus dem Café und einem weiteren Haus. Wir haben geparkt und sind den Hinweisschildern zu den Wasserfällen gefolgt, bis wir vor einem Aussichtspunkt standen, wo zum Vergleich die „richtigen“ Niagara Falls abgebildet waren und dahinter folgender, völlig unspektakulärer Bachlauf zu sehen war.

Niagara Falls from NZ ;)


Ich würde nicht mal Wasserfall dazu sagen und besonders ähnlich sieht es den echten Niagara Falls auch nicht, aber wahrscheinlich führt dieser kleine Spaß dazu, dass das Café auch Umsatz macht, weil alle hier stoppen um die Wasserfälle zu sehen :).

Weiter ging es auf der Scenic Route vorbei am „Nugget Point“ und der Porpoise Bay. Hier haben wir sogar Delfine gesehen :)

Leuchtturm am Nugget Point

Danach kam der „Slope Point“, der südlichste Punkt auf der Südinsel Neuseelands.

Der südlichste Punkt auf der Südinsel


Eher empfunden als Südpunkt wird wohl die Südspitze von Bluff, weil man hier auf einer Halbinsel steht und der „State Highway 1“ beginnt, der durch ganz Neuseeland führt. Klingt nach einer großen Autobahn, aber die meisten Highways sind ausgebaut wie bei uns normale Landstraßen. Da gibt es auch öfter mal Brücken, die nur einspurig sind und man dem Gegenverkehr Vofahrt gewären muss. Aber hier ist so wenig Verkehr, dass man selten warten muss.


Wir haben uns auch Invercargill angeschaut, aber darüber gibt es nicht so viel zu erzählen: Eine für neuseeländische Verhältnisse große Stadt mit einem schönen Museum und laut Reiseführer lebendigem Nachtleben. Wir haben in einem Irish Pub am Kamin gesessen und versucht die Spielregeln vom Rugby und den Unterschied zu Football herauszufinden. Die Neuseeländer sind Rugby-Fans und es lief ein Spiel im Fernsehen.

Tuatara im Museum in Invercargill

Wenn man weiter auf der Southern Scenic Route fährt, kommt man in dem verschlafenen Örtchen Tuatapere vorbei. Hier gibt es eine Touristeninformation an der wir erfahren haben, dass der „Humpridge Track“ hier startet. Spontan haben wir entschieden, dass wir fit genug sind für unsere erste mehrtägige Wanderung mit Gepäck und haben die Übernachtungen in den beiden Hütten des Humpridge Tracks gebucht, für den folgenden Tag. Die Wanderung dauert drei Tage mit zwei Übernachtungen und ist insgesamt etwa 62km lang. Gestartet sind wir am Karfreitag morgens. Da die Hütten auf dem Track schon im „Wintermodus“ sind (das heißt das Gas ist abgeschaltet und es gibt nur kaltes Wasser), mussten wir einiges an Gepäck mitnehmen: Genug trockene Wechselklamotten, Schlafsäcke, Genug zum Essen für uns beide (aber nicht zuviel, weil wir mussten es ja tragen), Gaskartusche und Kocher inkl. Topf und Besteck und was man sonst so braucht, ganz wichtig: Insektenabwehrmittel... gegen Sandflies. Das sind kleine Mücken, die eigentlich genauso aussehen wie Fruchtfliegen, aber leider stechen und an manchen Stellen gleich Schwarmweise über einen herfallen. Eine sehr gute Motivation beim Wandern nicht stehen zu bleiben ;)

Unser Gepäck 

Acht Stunden, 21 km und 900 Höhenmeter nach dem Start hatten wir die erste Hütte erreicht. Angegeben war die Strecke für 7 bis 9 Stunden, wir waren also nicht zu langsam, auch wenn ich zwischendurch gezweifelt habe, jemals oben anzukommen und Heiko ohne mich wahrscheinlich viel schneller oben gewesen wäre ;). Auf der Hütte waren schon ein paar andere Wanderer angekommen, die wir zum Teil auch unterwegs schon getroffen hatten. Es gab vier Schlafräume, wo jeweils acht Leute drin schlafen konnten, eine Küche, wo gekocht, gegessen und gespült werden konnte und eine Toilette. Beheizt sind diese Hütten nicht, sodass wir bei etwa 8°C Küchen- und Schlafraumtemperatur ankamen. Ziemlich beeindruckt waren wir, als etwa eine Stunde nach uns (schon fast im Dunkeln) eine 18-köpfige Gruppe mit einigen Erwachsenen und ziemlich vielen Kindern oben ankam. Das jüngste der Kinder war erst 11 und jedes hatte einen Wanderrucksack dabei und alle haben gejubelt, als sie endlich oben waren :)
Am zweiten Tag ging es viel bergab und und es war nicht ganz so anstrengend, wie der erste Tag.

Die zweite Hütte war etwas geselliger, weil alle Wanderer in einem Raum geschlafen und gekocht haben. Hier gab es sogar einen Ofen und einer der Wanderer, die vor uns da waren, war am Holzhacken als wir ankamen. Den Ofen haben wir aber nicht angemacht, weil es auch so warm genug war. Die Hütte hatte eine sehr Hohe Decke und da war ein riesiges Hochbett mit drei Etagen, wo in jeder Etage fünf Schlafplätze waren. Gegenüber waren noch normale Hochbetten. Im gleichen Raum war ein großer Tisch und Kochmöglichkeiten (eine Spüle und eine Arbeitsplatte, auf der man seinen Kocher aufbauen konnte). Licht gibt es übrigens auch nicht in den Hütten, sodass man Kopflampen oder Taschenlampen braucht, wenn es dunkel wird. Ein paar der etwa 16 Wanderer hatten Kerzen dabei, die Abends auf dem großen Tisch standen.

Ein Teil des großen Hochbettes
Am dritten Tag ging es etwa 20 km zurück zum Auto, teilweise am Strand entlang :) Als wir am späten Sonntag Nachmittag dann wieder auf dem Parkplatz ankamen, hätte ich wahrscheinlich keinen Kilometer mehr laufen können, aber es war toll: So schöne Landschaften, viele Vögel und manchmal stundenlang keine anderen Leute. Der Track wirbt mit dem Slogan „More wilderness, less people...“ . Unsere Vorratsplanung ist erstaunlich gut aufgegangen, sodass wir beide satt geworden sind und trotzdem nichts außer zwei Scheiben Brot und etwas Erdnussbutter wieder mit zurück gebracht haben.
So haben wir also Ostern im Wald verbracht und nicht wirklich mitbekommen, wie das hier gefeiert wird. Bunte Ostereier gab es nicht zu kaufen, aber welche aus Schokolade.
Ich habe kaum Bilder gemacht auf dem Track, deshalb werde ich welche nachreichen, wenn die von Heiko auf den PC übertragen sind.

Weiter geht es jetzt ins Fjordland, und weil uns das Wandern so gut gefallen hat, werden wir als nächstes den Kepler-Track laufen. Wir sind jetzt in Te Anau und am Samstag morgen werden wir starten und dann vier Tage unterwegs sein.

Lake Monowai

Dienstag, 15. April 2014

Aoraki/Mt. Cook – Lake Tekapo – St. Bathans - Dunedin

Es wird Herbst in Neuseeland. Langsam färben die Blätter sich gelb und rot und es wird etwas kühler. Mit der Hoffnung auf gutes Wetter sind wir in die Berge gefahren, nach Aoraki zum Mount Cook um genau zu sein. Hier kann man neben dem Panorama mit schneebedeckten Bergspitzen auch Gletscher besichtigen. Als wir angekommen sind, wollten wir zuerst den Tasman-Gletscher besichtigen, den größten in der Umgebung. Der Weg vom Parkplatz zum Aussichtspunkt dauerte zum Glück nur 20 Minuten, es hat nämlich geregnet... Oben angekommen standen wir vor einem großen, grauen See in dem Eisberge schwammen und einem Schild. Darauf stand „Wo ist der Gletscher?“. Genau das haben wir uns auch gefragt. In der Erklärung darunter stand, dass der Gletscher sich in den vergangenen Jahren soweit zurück gebildet hat, dass man ihn von hier aus jetzt nur noch aus der Ferne sehen kann. Weit weg in den tief hängenden Wolken kann man das Ende des Gletschers auch erahnen.

Gletscher-See vor dem Tasman Glacier

Weil wir dann ziemlich nass und kalt waren sind wir zum Campingplatz gefahren, wo es zum Glück eine Hütte gab, in der man kochen und sitzen konnte. Beheizt war die zwar nicht, aber mit genug warmem Tee und netter Gesellschaft von anderen Campern und Wanderern haben wir den Abend gut rumgekriegt. Ich habe die Leute, die im Zelt übernachtet haben, nicht beneidet... Bei uns im Auto war es zum Glück trocken und Dank den von Oma gestrickten Socken auch nicht kalt :).
Am nächsten Morgen hingen die Wolken immer noch dicht über uns, aber es hatte aufgehört zu regnen, sodass wir, bewaffnet mit einer Thermoskanne voll heißem Tee die Wanderwege in der Nähe erkunden konnten. Dabei haben wir den Müller Glacier gesehen, der ziemlich schmutzig und grau war.





Mueller Glacier


Zwischenstopp beim Wandern

Nach zwei Tagen ging unsere Reise am Lake Pukaki vorbei zum Lake Tekapo. Hier kommt das Schmelzwasser der Gletscher an und weil sich alle Partikel angesetzt haben, die das Wasser vorher so grau gefärbt haben, sieht man strahlend blaue Seen, bei besserem Wetter :)

Lake Pukaki

Lake Gregory

Church of the Good Shepherd am Lake Tekapo

Ausblick vom Mt. John Observatory

Lake Tekapo

Es wird Herbst am Lake Tekapo

Nachts ist es hier sehr dunkel, weil keine Städte in der Nähe sind, die Licht abstrahlen. Deshalb kann man hier sehr gut den Nachthimmel beobachten und viel mehr Sterne sehen, als z.B. in Deutschland. Das Mount John Observatory bietet abends geführte Touren mit Erklärungen und Blick durchs Teleskop an. So eine Tour haben wir gebucht, aber leider war es abends zu bewölkt, sodass die Tour leider ausgefallen ist. Weil die Vorhersage für den Folgetag auch nicht besser war, sind wir weitergefahren.



bei Cromwell

Auf dem Weg Richtung Dunedin haben wir uns einen Campingplatz in St. Bathans ausgesucht. Über den Ort stand nichts im Reiseführer, aber der Campingplatz war kostenlos und vom DOC (Department of Conservation) betreut, also sind wir hingefahren. Das DOC verwaltet alle Naturschutzgebiete und Nationalparks und baut Wanderwege und Campingplätze und hält diese in stand. Man sieht nie Leute von denen, aber alle Wege und Campingplätze vom DOC, die wir bis jetzt gesehen haben, sind in bemerkenswertem Zustand und sauber. Da wandert man zwei Stunden und findet mitten im Wald, mit keinem Auto zu erreichen eine Toilette vor, die sauber und ordentlich ist und Toilettenpapier und Seife hat. Die Campingplätze vom DOC sind meist günstig oder sogar kostenlos, ziemlich weit entfernt von jeglicher Zivilisation, aber in sehr schöner Umgebung. Und so sind wir in St. Bathans gelandet, einer alten Goldgräberstadt an einem kleinen See. Wobei „Stadt“ wohl nicht der passende Ausdruck ist für etwa fünf bis sieben kleine Wohnhäuser, ein kleines Hotel und ein Postamt, dass nicht nur die Güter des täglichen Gebrauchs verkauft, sondern auch eine einzelne Zapfsäule vor der Tür hat. Zu erreichen ist dieser Ort nur über Schotterwege, aber es hat sich gelohnt :)

Wir haben doch noch Sterne
gesehen, aber in St. Bathans
über dem Campingplatz :)


Wandern bei St. Bathans

Blue Lake bei St. Bathans

Danach ging es weiter nach Dunedin, einer der großen Städte Neuseelands. Neben Christchurch und Cromwell der dritte Ort, in dem wir Handyempfang haben. (Wir hätten wohl besser doch nicht den günstigsten Handyanbieter wählen sollen....) Dunedin wird auch „Edinburgh des Südens“ genannt, weil die Stadt von schottischen Siedlern gegründet wurde.

Dunedin liegt zum Teil auf einer Halbinsel, wo es viele Tiere zu sehen gibt. Die „Yellow-Eyed“-Penguins haben wir ja in Oamaru schon gesehen, aber da begegnete uns zufällig einer am Strand. Auch Seerobben gibt es hier viele. Die liegen am Strand herum und schlafen und man muss fast aufpassen, dass man nicht drüber fällt. Dann gibt es noch das Royal-Albatross-Center. Ein Royal-Albatross gehört mit einer Flügelspannweite von 3,0m zu den größten Seevögeln der Welt und hier auf der Halbinsel von Otago gibt es eine Kolonie zu besichtigen. Aus dem Ausguck konnten wir fünf weiße Jungtiere sehen, die von ihren Eltern noch versorgt werden. Auch zwei ausgewachsene Albatrosse konnten wir im Flug sehen. Fotos sind dabei leider keine vernünftigen entstanden, weil die Tiere recht weit weg waren. Viel näher ran durfte man an die „Little Blue Penguins“, die nach Sonnenuntergang in kleinen Grüppchen zum Strand zurückkehren und direkt an der Besucherplattform vorbeilaufen und zum Teil sogar unter der Plattform nisten.

Yellow-Eyed Penguin 




Suchbild: Gut getarnte Robben

Meeting the locals :)

Little Blue Penguins

Sonnenaufgang

Dunedin

Auf dem Weg weiter Richtung Süden gibt es viele schöne Strände und Buchten, wie z.B. den „Tunnel Beach“ den man nur durch einen engen Tunnel erreichen kann.

Höhle zum "Tunnel Beach"





Das nächste Ziel ist Invercargill ganz im Süden. Ich wünsche schonmal schöne Ostertage :)


Dienstag, 8. April 2014

Peel Forest – Geraldine – Timaru – Oamaru – Moeraki Boulders

Da wir noch in der Nähe von Christchurch bleiben mussten, ging unser nächster Ausflug zum „Wooden Gully“ Campingplatz am Mount Thomas. Campingplatz bedeutet in diesem Fall eine Wiese, ein Toilettenhäuschen und ausgeschilderte Wanderwege mitten im Wald. Von hier aus haben wir kurze Wanderungen unternommen und festgestellt, dass die Tiere hier im Wald wohl Wanderer gewohnt sind. Da saß ein kleiner Eulenvogel im Baum, etwa 1,5 m von uns entfernt und hat für die Kamera posiert :).


Wandern am Mt. Thomas

Dann ging es erstmal zurück nach Christchurch, wo wir letzte Erledigungen tätigen mussten. Außerdem hat Heiko eine Gitarre gekauft und wir haben an einem Schrottplatz diverse, an unserem Auto fehlenden Plastikteile und Knöpfe ersetzt. Im Baumarkt haben wir die üblichen, zur Reparatur von Autos nötigen Dinge gekauft: Kabelbinder, Kleber, Klebeband und sowas wie WD40. Schrauben und Winkel haben wir auch gekauft, aber die waren für Reparaturen an der „Küche“. Bald sieht Mellow aus wie neu ;)


Nein, wir haben  unsere Wäsche nicht im Fluss gewaschen.
Sie kam nur noch relativ nass aus dem Trockner und wir
 mussten sie trocken kriegen, bevor es dunkel wird :)

Übernachtung am Lake Hood

Mit den ganzen neuen Sachen sind wir dann Richtung „Peel Forest“ gefahren. Auf dem Weg haben wir an einem kleinen See übernachtet, quasi wild gecampt, ohne Campingplatz. Die Regeln lauten, dass man auf jedem Parkplatz, wo eine öffentliche Toilette und kein Camping-Verbotsschild ist, übernachten darf, wenn dieser mindestens 200m von einem kostenpflichtigen Campingplatz entfernt ist. Solche Plätze sind manchmal schwer zu finden, aber es gibt sie. Ab einem Abend war es schon dunkel, als wir einen Schlafplatz gesucht haben: Wir haben einen oben beschriebenen Platz gefunden, zwischen einem Sportplatz und einer großen Industrieanlage. Als wir wach wurden, sind Gabelstapler um uns herum gefahren und die Arbeiter haben haben gewunken, als wir gefahren sind.

Am „Peel Forest“ angekommen, haben wir einige Sachen im Auto repariert und wieder Wanderungen unternommen.


Wandern im "Peel Forest"

Unser Camp mit Gitarre :) 

Manche Wanderwege sind eine
Herausforderung

Dann ging es Richtung Süden, über Geraldine nach Timaru. In Geraldine waren wir im „Vintage Car and Machinery Museum“ und haben uns schöne, alte Autos, Traktoren und Werkzeuge angeschaut. In dem niedlichen kleinen Örtchen gab es auch eine kleine Käserei. Hier in Neuseeland gibt es zwar jede Menge Rinder, aber kaum Milchkühe, sodass Milchprodukte im Supermarkt unglaublich teuer sind... Da kostet ein kg Käse mehr als ein kg Rindfleisch. Deshalb haben wir in dem kleinen Laden erstmal Käse eingekauft und Eis gegessen :)



Im "Vintage Car & Machinery Museum" in Geraldine



Lebensmittel sind hier im Allgemeinen teurer als bei uns, aber wir haben uns mit anderen Leuten aus Australien, Frankreich, England und Irland unterhalten und bei denen sind die Preise ähnlich hoch. Ich wusste nie zu schätzen, wie günstig Lebensmittel in Deutschland sind. Brot ist hier hauptsächlich weich und weiß. Wahlweise gibt es auch weiches, weißes Brot mit Käse oder weiches, weißes Brot mit Körnern, aber Vollkornbrot muss man ziemlich lange suchen.

Von Geraldine ging es weiter nach Timaru, einer hübschen kleinen Stadt am Wasser, wo wir auch übernachtet haben, und nach Oamaru.


Kirche in Timaru

Timaru: Frühstück im Morgengrauen zwischen Strand und
 Hafendock, aber mit Käse! ;) 
 In Oamaru gibt es Pinguin-Kolonien von zwei unterschiedlichen Pinguinarten. Wir haben uns für die Gelb-Augen Pinguine entschieden. Sie verlassen morgens früh ihre Nester und schwimmen raus ins Meer zum Fressen und kehren vor Sonnenuntergang zurück zum Strand. Dabei haben wir sie beobachtet. In der Zeit in der wir (und einige andere Leute) gewartet haben, sind von den 12 am Strand lebenden Pinguinen sieben zurückgekommen. Leider durfte man nur von weit weg zugucken, weil die Pinguine sich nicht an den Strand trauen, wenn da Leute sind.


Da unten waren die Pinguine...

Yellow-Eyed Pinguin, durch den Kamera-Zoom
etwas besser zu erkennen :)

Die Stadt Oamaru haben wir uns auch angeschaut. Hier gibt es viele alte Kalksteingebäude und das Steampunk-Museum.



Kirche in Oamaru

Kalksteingebäude

Eingang zum "Steampunk-Headquarter"

Übernachtet haben wir südlich von Oamaru am Strand.


Der "Toyota Estima" ist ziemlich beliebt bei Campern,
aber wir haben außer unserem noch keinen gelben gesehen! :)

Abends in "Kakanui South"


"Wetten, dass ich bis zum Kiesboden laufen kann und
zurück, bevor ich nass werde?"

Südlich von Oamaru haben wir uns noch die „Moeraki Boulders“ angeschaut, erstaunlich runde und glatte Steine die am Strand liegen und Wind, Wetter und Brandung trotzen.









Nun geht es weiter in die Berge, zum Mount Cook und Lake Tekapo, wo wir hoffentlich den tollen Sternenhimmel ohne Wolken beobachten können.