In Wanaka haben wir bei noch schönem
Wetter auf dem Campingplatz gefrühstückt und sind dann Richtung
Westküste gefahren. Kurz vor dem Erreichen der Küste fing es an zu
regnen und hat die nächsten drei Tage auch nicht mehr aufgehört,
sodass wir das Auto nur für die mit kurzen Fußwegen verbundenen
Highlights der Westküste verlassen haben. Das waren die Gletscher
„Fox“ und „Franz Josef“ und die „Pancake Rocks“. Am Fox
Glacier haben wir vergessen das Licht vom Auto auszuschalten und als
wir zurück kamen, brauchten wir das erste Mal Starthilfe, natürlich
im strömenden Regen und ohne eigene Kabel.... Aber wir haben
hilfsbereite andere Touristen mit Kabeln gefunden und seit dem
funktioniert Mellow Yellow wieder einwandfrei :).
 |
| Fox Glacier aus der Ferne |
 |
| Fox Glacier |
 |
Wie aufgeschichtete Pfannkuchen,
daher der Name "Pancake Rocks" |
Mit dem Verlassen der Westküste in
Westport wurde das Wetter wieder besser. Da haben wir die längste
Hängebrücke Neuseelands überquert (sogar ich, obwohl der „Boden“
durchsichtig war ;) ).
 |
| Längste Hängebrücke Neuseelands |
 |
| Aussicht von Unterwegs |
Auf Empfehlung eines Wanderers, der nur
lesend neben seinem Auto sitzen konnte weil er sich beim Angeln zwei
Rippen gebrochen hatte (und ich dachte immer Angeln sei langweilig
ungefährlich...) sind wir am Lake Cobb wandern gewesen, ein Stausee
hoch oben in den Bergen. Hier haben wir den wohl einsamsten
Campingplatz überhaupt gefunden.
 |
| Einsamer Campingplatz am Cobb River |
 |
| Lake Cobb |
 |
| Wandern in den Bergen |
 |
| Mittagessen kochen, irgendwo in der Wildnis :) |
Danach ging es zum Abel Tasman National
Park. Der kleinste von Neuseelands Nationalparks, aber trotzdem
wunderschön: Sandstrand, blaues Meer und weil ja Herbst ist auch
kaum andere Touristen :). Auf dem großen Campingplatz, direkt am
„Abel Tasman Coast Track“, ein weiterer der neun „Great Walks“,
waren außer uns noch ein oder zwei andere Camper.
 |
| Unsere Fußspuren am Strand |
 |
| Im Abel Tasman National Park |
Wir haben eine Tageswanderung auf dem
Track gemacht. Da man eine Stelle nur bei Ebbe überqueren kann,
mussten wir uns etwas nach der Tide richten und konnten deshalb nicht
ganz so weit laufen, wie wir erst vorhatten.
 |
| Bei Flut ist hier überall Wasser |
 |
Auch bei Ebbe müssen noch Wasserstellen durchquert
werden, die tiefer waren als erwartet... |
 |
| Diese Bucht ist nur bei Ebbe zu überqueren |
 |
| Austernfischer - Die gibt es auch an der Nordsee |
 |
| und Möwen auch |
Spät nachmittags sind wir zu unserem
Auto auf dem Campingplatz zurückgekehrt und weil es sobald die Sonne
weg ist schnell kalt wird, haben wir Feuerholz gesammelt und ein
kleines Lagerfeuer gemacht.
Beim
Frühstück am nächsten Morgen wurden wir von frechen, hungrigen Wekas belagert. Das
sind braune Laufvögel, die leider keine Angst vor Touristen haben. Die springen auf den Tisch und klauen Sachen obwohl man direkt daneben steht. Einer hat versucht, unsere Brottüte mitzunehmen...
 |
| Auf frischer Tat ertappt: Weka mit unserer Brottüte |
Heiko meinte, es wäre warm genug zum
schwimmen und ist nach dem Frühstück im Meer schwimmen gegangen. Es
waren höchstens 14 °C draußen und ich bin lieber an Land
geblieben.
 |
| Es ist nicht ganz so warm, wie es hier scheint... |
Als letzten Punkt auf der Südinsel
sind wir zu den Marlborough Sounds gefahren, tief ins Land greifende
Fjorde, mit vielen kleineren und größeren, dicht bewaldeten Inseln.
Hier gibt es Dörfer, die nur mit dem Boot zu erreichen sind.
 |
| Queen Charlotte Sound |
Jetzt sind wir in Picton von wo aus wir
gleich mit der Autofähre auf die Nordinsel nach Wellington
übersetzen werden.
hhhaaaaaaaacccccchhhh.....
AntwortenLöschen